Alles rund ums Haus – Kreative Ideen aus Holz

Alles rund ums Haus – Kreative Ideen aus Holz

Fassaden prägen maßgeblich des Erscheinungsbildes eines Gebäudes. Am Baustil kann die Epoche, in der das Gebäude errichtet oder baulich verändert wurde, abgelesen werden. Das betrifft auch die Fassade aus Fassadenholz (Chaletstil). Obwohl es beim Chalet (Wallis, Schweiz) so ist, dass das gesamte Haus aus Holz gebaut wurde. Holz ist ein lebendiger, warmer, ökologischer und nachhaltiger Baustoff.

Warum sollte ein Haus mit Fassadenholz verkleidet werden?

Somit wird das Haus isoliert, sieht freundlicher aus und lässt sich zudem auch nachhaltig streichen. Fassadenholz bleibt länger sauber und ansehnlich als Beton- oder Mauerfassaden. Zudem ist es kostengünstiger, die Holzfassade zu streichen als eine Mauer, da diese vorab ausgebessert und vorbereitet werden muss.

Was ist aber dabei zu beachten?

Zunächst kommt es darauf an, wo das Haus steht. Steht es in der Stadt, an einem See, im Gebirge, Wald oder einfach nur außerhalb einer Stadt? Danach richtet sich die Wahl der Holzart, der Montageart sowie der Oberflächenbehandlung. Darüber hinaus werden Fassaden aus Holz in der Werkshalle vorgefertigt und besitzen eine hohe Passgenauigkeit. Ein Schutzanstrich schützt vor der Witterung. Das Holz ergraut mit der Zeit. Dies bedeutet jedoch keinen Qualitätsverlust. Lasuren schützen vorm Ergrauen, und erhalten die tolle Maserung des Holzes. Dunkle Lasuren halten länger als helle. Dünnschichtlasuren sollten alle ein bis vier Jahre erneuert und Mittelschichtlasuren alle zwei bis sieben Jahre erneuert werden. Für Fassaden sind Dickschichtlasuren ungeeignet. Vergrauungslasuren werden gewählt, um einen Vintage-Effekt zu erzielen. Lackanstriche sollten dann gewählt werden, wenn die Holzmaserung nicht so wichtig ist, dafür aber die Tatsache, dass diese erste alle acht bis fünfzehn Jahre erneuert werden müssen. Druckimprägnierungen bestehen aus chemischen Holzschutzmitteln und sind für Fassaden nicht zu empfehlen.

Welche Holzarten eignen sich?

Beliebt, kostengünstig und umweltfreundlich (Transport) sind Tanne, Fichte, Kiefer. Lärche oder Douglasie. Sehr dauerhaft sind Kastanie, Robinie und Eiche. Fichte und Eiche wurden von jeher für den stabilen Hausbau herangezogen. Darüber hinaus sind Fichte und Tanne reichlich verfügbar. Tanne besitzt jedoch keine Harzgallen.

Welche Verkleidungsmöglichkeiten stehen zur Auswahl?

Gehobelte und sägeraue Profilbretter werden am häufigsten dafür verwendet. Die Breite sollte maximal 12 cm betragen, um Verwerfungen zu vermeiden. Für den modernen Fassadenbau werden häufig Lamellenverkleidungen gewählt. Diese bestehen aus Leisten, Platten und Brettern. Die Zusammensetzung aus mehrschichtig verleimten Querschnitten ist gang und gäbe. Die Gliederung ist hauptsächlich horizontal. Die Unterkonstruktion besteht aus Aluminium, verzinktem Stahl oder Holz. Plattenverkleidungen aus Holz sind die schnellste und einfachste Methode. Dabei werden vor allem mehrschichtig verleimte Massivholzplatten verarbeitet. Schindeln bestehen aus Vollholz und werden hauptsächlich gespalten montiert, da diese der Witterung besser standhalten. Thermoholz zeichnet sich durch eine größere Stabilität und geringere Wasseraufnahme aus. Es wird speziell mit Wärme behandelt.

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